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                                                                                                                             Sieg - Sieg - Sieg

Letztes Woche war es ein schwarzes Wochenende für die Mannschaften der SGS. Diesmal folgte nun das perfekte Handballwochenende.

Nach dem Verbandsligateam, das Gestern  verdient das Stadtderby in Wünsdorf für sich entscheiden konnten, legten Heute die beiden restlichen Mannschaften mit deutlichen Erfolgen nach. Während die A-Jugend Stahl Eisenhüttenstadt mit 37:20 (19:9) nach Hause schickte gelang der zweiten Mannschaft mit 34:20 (17:11), gegen die HV Luckenwalde 09 II, ein eben so deutlicher Erfolg.

                                                                                   Angekommen in der Liga

                                                                               MTV Wünsdorf 1910  -  SG Schöneiche  28:31  (13:13)


Mit einer souveränen Leistung bezwingt die SGS, die sich weiter auf dem absteigenden Ast befindlichen Wölfe, in ihrer eigenen Höhle, mit 31:28 und revanchiert sich damit für die Hinspielniederlage.

Lediglich in der nun schon obligatorischen Schwächephase, nach der Halbzeitpause, schien man die Kontrolle über das Spielgeschehen zu verlieren (16:13/33.). Innerhalb von sieben Minuten (17:17/40.) rückte man die Verhältnisse jedoch wieder gerade.

Die körperlich klar überlegenen Schöneicher erspielten sich in einem kampfbetonten aber erfreulich fairen Stadtderby zunächst eine Drei-Tore-Führung. Vergebene Torchancen und eine zu diesem Zeitpunkt hohe Zahlvon technische Fehler bescherte den Wölfen jedoch den Anschluss und ein 13:13 zur Halbzeitpause.

Nach dem schnellen Rückstand in den Nachpausenminuten fing sich die Mannschaft jedoch wieder und bewies gewachsene mentale Stärke. Wie im Boxring stellte man sich den Gegner zurecht und schlug im richtigen Moment zu.

Zwei Szenen waren dann auch die entscheidenden des Spiels. Mirko Haubold  hält einen Siebenmeter (41.) und als Schöneiche in Unterzahl agieren muss beweist Spielertrainer Gunnar Eggen taktisches Geschick, nimmt den Torhüter raus und bringt den sechsten Feldspieler. Die zu diesem Zeitpunkt auf  eine Manndeckung ausgerichteten Wünsdorfer werden kalt erwischt und müssen den wohl entscheidenden Rückschlag zum 23:26 (49.) einstecken.  

Zwar versuchte der MTV  noch mal das Unmögliche, jedoch hielt man dem nun stetig abnehmenden Druck der MTV-Offensive souverän und konzentriert stand.  Ein starker Dennis Ehmke macht, auch auf Grund der starken Teamleistung, das Spiel der Saison,

Am Ende war es aber ein teuer erkaufter Erfolg. Keeper Thomas Sitek musste auf Grund einer Verletzung vorzeitig die Partie beenden und fällt den Rest der Saison aus. Auch von dieser Stelle wünschen wir gute Besserung.

SGS: Sitek, Haubold, Rothe (1), C. Große, Raasch (3), S. Werner (3), M. Große (4), Eggen, Ehmke (9), Holz, Krüger (3), Gensichen (3),  P. Werner (5),



                                                                    Mit Leidenschaft und Willen zum Derbysieg


Am Samstag um 18:30 Uhr war es soweit - das zweite Derby zwischen dem MTV Wünsdorf und der SG Schöneiche auf Verbandsligaebene.

Die Halle war wie erwartet voll und die Stimmung fantastisch, alles war angerichtet für das Handballfest.

Die Männer der SG gingen motiviert und fokussiert in die Partie, was von der ersten Sekunde an an ihrer Körpersprache zu sehen war. Die Wölfe, wie sie sich selber nennen, begannen nervös mit einigen technischen Fehlern und so konnten sich die Schöneicher bis zur 9. Minute auf 3:7 absetzen.

Danach wurden einige 100%ige liegen gelassen und man spielte,  warum auch immer, die Spielzüge nicht sauber zu Ende. Die Wölfe bissen sich zurück ins Spiel und kamen in der 17. Minuten zum 8:8 Ausgleich.

Danach war es ein offener Schlagabtausch, Schöneiche legte 1 Tor vor und der MTV glich aus. Als es in der letzten Minute zweimal kurz hintereinander 7 Meter für die Wölfe gab, gingen diese sogar 24 Sekunden vor der Halbzeitsirene mit 13:12 in Führung. Die SG zog aber noch einen guten Angriff auf und konnte durch Pascal Werner ausgleichen.

Mit 13:13 ging es also in die Pause, was bedeutete, dass der Kampf danach bei 0 wieder startete. Aber wie so oft in dieser Saison kam man mit einer Schwächephase aus der Kabine. Ein einfacher Ballverlust, ein schwacher Abschluss und ein Pfiff vom Schiedsrichter, der ausblieb, sorgten dafür, dass die Wölfe sich auf 16:13 absetzen konnten. Die Männer der SG wachten aber dieses Mal sehr schnell auf. Es begann die Dennis Ehmke Show, ob als Vorbereiter oder Vollstrecker - Ehmke war in der 2. Halbzeit von den Wölfen nicht zu halten.

In der 40. Minute ging man durch ein Tor von Pascal Werner mit 17:18 in Führung. Unter großem Jubel der mitgereisten Fans übernahm man mit einer guten Deckung die Kontrolle über das Spielgeschehen. Schöneiche konnte sich auf 3 Tore absetzen und hielt den Vorsprung. Das Einzige, was sich die Mannschaft in der Phase bis zur 50 . Minute ankreiden lassen muss, ist eine schwache Chancenverwertung.

10 Minuten vor dem Ende hätte die Partie schon entschieden sein können.

Als sich Torwart Thomas Sitek dann am Knie verletzte und ausgewechselt werden musste, ging aber der nächste Ruck durch die Mannschaft und die Wölfe bissen sich an der Schöneicher Deckung die Zähne aus. 5 Minuten vor dem Ende warf Nils Seegebrecht einen 7 Meter übers Tor. In diesem Moment wurde es endgültig ruhig auf der Tribünenseite der Wünsdorfer und die Schöneicher Fans immer lauter. Dem Wolf war der Zahn gezogen und Schöneiche gewinnt völlig verdient mit 28:31.

Die Mannschaft feierte den Erfolg mit den Fans und die Leistung der gesamten Mannschaft veranlasste sogar Trainer Gunnar Eggen zu einem kleinen Siegestänzchen vor der Bank.

Ein großer Wermutstropfen ist die Verletzung von Thomas Sitek, für den die Saison dadurch vielleicht schon beendet ist - gute Besserung nochmal an dieser Stelle.

Durch den Sieg springen die Männer der SG Schöneiche auf Platz 9 und haben für die letzten 5 Spiele der Saison eine gute Ausgangsposition um den Klassenerhalt zu schaffen.

Kommenden Samstag reist die SG mit Rückenwind zum Spitzenreiter nach Finsterwalde und hofft wieder auf zahlreiche Unterstützung von den Fans.

Text: Enrico Raasch  /  Fotos: Anne Richter


Quelle: http://www.handballfreunde-mtv.de/

von Conrad Hipp

Derby-Niederlage gegen Schöneiche

Die Wölfe verlieren, aber sind wieder ein Team

Die Wünsdorfer Wölfe konnten gegen die SG Schöneiche ihre sportliche Krise nicht beenden. Gegen den Nachbarn gab es eine 28:31-Niederlage. Dabei traten die Wölfe von der mannschaftlichen Geschlossenheit schon deutlich besser auf als in den Vorwochen, konnten aber ihr gewohntes Potenzial noch nicht wieder zu 100% abrufen.

Die Uhr zeigt gerade einmal 18.10 Uhr an. Es sind noch gute 20 Minuten bis zum Anpfiff und bei der Suche nach einer roten Sitzschale muss man die Augen schon genau aufmachen. Während sich die Akteure auf dem Spielfeld warmmachen, lässt der Blick auf die Tribüne schon erahnen, was allen Handballfreunden an diesem Tag bevorsteht. In einer voll besetzten Wünsdorfer Paul-Schumann-Halle gehörte der erste Auftritt den Zuschauern. Auf beiden Seiten trieb man seine Mannschaft bereits vor dem Anpfiff an. Die Trommeln lassen den Hallenboden vibrieren - eine Mega-Kulisse!

Auf dem Feld liefern die Mannschaften schnell Highlights für einen weiteren Temperaturanstieg auf der Tribüne. 5. Minute. Carlo Hirsing pariert im Wünsdorfer Tor einen Ball. Sein Konterpass auf Max Hawaleschka ist ein winziges Stück zu lang. Hawaleschka will den Ball erreichen, Thomas Sitek macht sich im Tor der SGS zum Abfangen bereit. Der Ball gleitet an beiden vorbei, landet zum 3:3 im Tor. Danach gehört die Partie der SGS. Mit einem 4:0-Lauf setzt sich Schöneiche auf 7:3 ab. In der Abwehr hat man die Wölfe im Griff, Sitek gelingen in einem Angriff der Wölfe gleich drei Paraden. „Wir waren taktisch sehr gut eingestellt und hatten gute Mittel gegen den MTV", lobt SGS-Spielertrainer Gunnar Eggen.


Der MTV muss sich ins Spiel arbeiten. Die Mannschaft zeigt Biss, Leidenschaft und Zusammenhalt auf dem Feld. Eigenschaften, die zuletzt sträflich vermisst wurden. Aber die Wölfe können sich nicht belohnen. Trainer Matthias Wehlmann: „Ich habe mir auch andere Meinungen eingeholt und gehört, dass das Engagement und der Kampfgeist noch nicht so wieder da waren. Da gehe ich nicht ganz mit.“ Muss er auch nicht, denn der MTV beißt als Mannschaft. Fehlende Leidenschaft oder eine schlechte Einstellung gehören an diesem Tag nicht auf den Kritikzettel. Wehlmann: „Wir haben viele Tore ohne Körperkontakt bekommen, weil wir einfach kopflos und schläfrig in der Deckung standen, zu wenig miteinander gesprochen haben.“ Der MTV kann defensiv das Schöneicher Spiel einfach nicht unterbinden. Immer wieder finden die Gäste einen Weg zum Kreis, an dem Matthias Große in Szene gesetzt wird.


Auch die Wölfe versuchen es offensiv, Kreisläufer Erik Klaus einzubinden. Eggen: „Aus dem Rückraum kam beim MTV einfach zu wenig. Sie haben viel versucht, über den Kreis zu spielen und das hatten wir gut im Griff." Dass die Bälle werder Tor noch Mitspieler erreichen, liegt in der Anfangphase an der hohen Fehlerquote des MTV. Die Wölfe gönnen sich Unkonzentrietheiten in den Abspielen. Deshalb haben sie nach elf Minuten bereits sieben Fehlwürfe auf dem Konto (4:7). Aber trotz des Rückstandes zum Start glaubt der MTV an sich. Zuletzt hatte die Mannschaft selbst analysiert, dass man zu schnell den Siegeswille verliert und die Köpfe hängen lässt. Hier nicht! Lars Baumann parkt einen Wurf aus dem Rückraum in den Winkel. Abwehr und Torhüter können dort nur hinterherschauen. Bei diesem Wurf hätte weder unter die Latte noch neben Pfosten eine Briefmarke zwischen gepasst - 7:7 (17.).

Kurz vor der Pause gelingt den Wölfen endlich die erste Führung. Sven Neuendorf trifft in der letzten Minute zwei Siebenmeter, bringt den MTV so mit 13:12 in Front. Nur sechs Sekunden vor der Sirene macht Pascal Werner allerdings mit einem Wurf aus dem Rückraum doch noch den Ausgleich.

                                                                                                              Halbzeitstand: Wünsdorfer Wölfe - SG Schöneiche 13:13

Nur sieben Sekunden nach dem Wiederanpfiff zockt Hawaleschka den Gästen den Ballbesitz ab. 55 Sekunden nach dem Wiederbeginn findet der Ball endlich einen Weg zum Kreis. Klaus mit Ball am Kreis wie gewohnt kaum zu stoppen, erzielt das 14:13. Allein in der ersten Minute der zweiten Hälfte also zwei Momente, die den Wölfen Sicherheit geben sollten. Und für die Wölfe geht es positiv weiter. Baumann und Hawaleschka erhöhen auf 16:13. Im Publikum macht sich hörbarer Optimismus breit, dass die Derby-Party auf der Wünsdorfer Seite steigen kann. Doch dann schleichen sich in der Abwehr wieder Lücken ein. Besonders Dennis Ehmke lässt der MTV nun zu oft zu frei zum Wurf kommen. Er erzielt die Treffer zum 16:14 und 16:15, danach ist es der zweite wichtige Mann, Matthias Große, der den Ausgleich erzielt (16:16/36.). Das Problem der Wölfe: Die Durchschlagskraft in der Offensive. Nach dem 16:13 gelingt dem MTV nur ein Treffer in neun Minuten. Folgerichtig übernimmt die SGS wieder die Führung. „Die Disziplin im Angriffsspiel war zu wenig“, analysiert Wehlmann.

Denn die SGS bekommt den Rückraum der Wölfe in der zweiten Hälfte gut in den Griff. Eggen erklärt: „Das Spiel über den Kreis haben wir gut unterbunden. Dazu haben wir eine große Abwehr, die es den Rückraumschützen schwer gemacht hat, durchzukommen.“ Zusätzlich stellt der MTV das Spiel über die Außenpositionen nahezu ein. Wehlmann: „Es fehlt derzeit das Vertrauen, auch den Ball nach außen weiterzugeben, weil die Quote momentan einfach nicht erfolgreich ist.“ In der ersten Hälfte hatten die Außenspieler Probleme, den Ball am starken SGS-Schlussmann Sitek vorbei zu bekommen. So stellt die SGS das 16:13 um auf ein 19:21 um schließlich mit einer 23:21-Führung in die Schlussviertelstunde zu gehen. Der MTV arbeitet, bekommt aber in der Abwehr besonders den Rückraum nicht den Griff. Wehlmann: „Wir haben dieses Spiel in der Abwehr verloren, weil wir zu keiner Zeit in der Lage waren, die Angreifer nicht hindern konnten.“

Die Schlussphase eines überaus fairen Derbys beginnt mit einem Schock-Moment für die Gäste. Sitek knickt ohne Fremdeinwirkung mit dem Knie weg, muss sofort verletzt raus. Eggen: „Thomas war in den vergangenen Wochen der große Rückhalt der Mannschaft. Der wird uns garantiert fehlen." Der Leistung der Gäste tut das aber keinen Abbruch. Wehlmann: „Man darf die Leistung von Schöneiche nicht unter den Teppich kehren. Das war beeindruckend, mit welcher Art und Weise ihre Angriffe immer kontunierlich den Weg in unser Tor fand. Dafür muss man Schöneiche Respekt aussprechen. Schöneiche hat verdient gewonnen." Fünf Minuten vor dem Ende erzielt Henning Krüger das 25:29. Aber so endgültig will noch niemand dem Frieden trauen. Erst als Dennis Rothe zweieinhalb Minuten vor dem Ende zum 26:30 trifft, bricht der Fanblock der SGS und die Bank im Jubel aus. Positiv: Auch nach dem Spiel zeigen die Wölfe, dass die mannschaftliche Geschlossenheit zurück ist. Gemeinsam bedankt man sich bei den Fans für die grandiose Unterstützung. Dies war im letzten Heimspiel gegen Lübbenau nicht gelungen. Trotz zuletzt schwacher Vorstellungen, Rückstande und der Niederlage im Derby aber honorierte das Publikum den Willen der Mannschaft. In Wünsdorf steht man wieder zusammen.

Die Feier gehört an diesem Tag der SG Schöneiche. Nachdem die SGS in den drei Derbys zuvor teilweise deutliche Niederlagen kassierte, kann endlich wieder ein Sieg gefeiert werden. Es ist der erste Punktgewinn gegen den MTV seit April 2016 und der erste Sieg seit November 2015. Für die SGS ein doppelt wichtiger Sieg, denn im Abstiegskampf können wichtige Punkte eingesammelt werden. Nach dem 31:28-Erfolg über den MTV liegt die SGS nun mit sieben Zählern drei Punkte vor dem sportlich letzten, der HV Luckenwalde 09, auf Platz 9. Der MTV ist nach dem Spieltag auf Platz 8 und muss dem punktgleichen HC Spreewald II den 7. Platz überlassen. Am kommenden Samstag kommt des zwischen den Wölfen und dem HCS dann zum direkten Duell. Wehlmann: „Wir werden uns in der Woche wieder aufbauen und uns wieder gut vorbereiten und es dann am Samstag wieder versuchen." Die Einstellung und die Leidenschaft hat der MTV im Derby wieder auf die Platte gebracht. Gegen den HC soll dann der Rest auch wieder funktionieren.

                                                                                                            Wünsdorfer Wölfe - SG Schöneiche 28:31 (13:13)

Wünsdorfer Wölfe: Hirsing 1 - Baumann 10, Neuendorf 7 (4/5), Klaus 4, Hawaleschka 3, N. Seegebrecht 2 (1/3), D. Becker 1, Altin, Gröpler, Wendland, J. Rackwitz

SG Schöneiche: Sitek, Haubold - Ehmke 9, Pa. Werner 5, M. Große 4, Raasch 3, Gensichen 3, Krüger 3, S. Werner 3, Rothe 1, C. Große, Holz

Schiedsrichter: Marco Gerigk / Madlen Tornow - zeigten über die gesamte Spielzeit eine ruhige und sehr seriöse Leistung. Ließen sich von den Derby-Emotionen keineswegs anstecken und zeigten eine fehlerfreie Partie

Gelbe Karten: J. Rackwitz, Klaus, D. Becker - Ehmke, Pa. Werner, S. Werner       -        Zeitstrafen: 2:6 (2x D. Becker - 3x S. Werner, C. Große, Ehmke, Pa. Werner)

Rote Karten: Steven Werner (SG Schöneiche / 59. Minute wegen dritter Zeitstrafe)

Siebenmeter: 5/8 (62,5%) - 1/1 (100%)        -      Wurfquote: 28/46 (60,8%) - 31/48 (64,5%)

16. 03.2019

                                                                                              - die Spiele vom Samstag -

Die Verbandsliga-Männer verlieren nach großem Kampf beim Tabellenführer mit 24:31. Nach einem 14:14 zur Pause hielt man die Begegnung bis neun Minuten vor dem Abpfiff, bei einem Spielstand von 22:23, offen. Danach nutze der BSV eine Zeiststrafe zur Entscheidung. Nach dem 22:26 fand die SGS keine Antwort mehr um das Spiel noch zu drehen. Erfolgreichste Torschützen waren Dennis Ehmke mit sieben Treffern und Henning Krüger und Matthias Große mit je vier Erfolgen.

Die zweite Männermannschaft verlor ihr Spie, stark ersatzgeschwächt und trotz neun Toren von Peter Werner, mit 15:20 (5:7) bei der HSG RSV Teltow/Ruhlsdorf  III.

                                                                                        In den letzten 10 Minuten zu grün hinter den Ohren

                                                                                          BSV Grün-Weiß Finsterwalde  -  SG Schöneiche  31:24  (14:14)

                                                                                                                   von Schreiberling Enrico Raasch / Fotos: Anne Richter


Am Samstag reiste die Mannschaft der SG Schöneiche, etwas ersatzgeschwächt, zum Spitzenreiter nach Finsterwalde. Nach dem Sieg im Derby merkte man der Mannschaft eine Gewisse Lockerheit beim warm machen an. Man hatte ja schließlich nichts zu verlieren und könne so befreit beim ungeschlagenen Aufstiegsaspiranten aufspielen.

 Spielertrainer Gunnar Eggen war das etwas zu viel Gelassenheit. Somit richtete er sich mit deutlichen Worten in der Kabine an die Mannschaft. Der Trainer sollte in den ersten Minuten recht behalten, die Mannschaft ging das Spiel etwas zu lässig an und hatte ordentlich Probleme mit der großgewachsenen Deckung der Sängerstädter. In der Abwehr war man stets einen Schritt zu spät und so konnten sich die Gastgeber bis Mitte der ersten Hälfte auf 9:5 absetzen. Das der Vorsprung zu diesem Zeitpunkt nicht größer war, ist einzig der an diesem Tag guten Torhüterleistung von Mirko Haulbold und Mark Schiffmann zu verdanken.

Nach der Auszeit die Trainer Eggen in der 15. Minute nahm, um die Mannschaft wach zu rütteln, wurde die Deckung auf 5:1 umgestellt und im Angriff wurde endlich mit Bewegung gespielt. Und siehe da, die SG kämpfte sich zurück in die Partie.

 Über die gute Deckung, mit der die Gastgeber nun deutliche Schwierigkeiten hatten, bissen sich die Schöneicher Tor für Tor heran. So ging es mit einem 14:14 in die Halbzeit, ein Achtungserfolg bis hierhin. Man merkte dem Spitzenreiter die Nervosität an, mit etwas hängenden Köpfen und irgendwie mit leichter Ratlosigkeit schlichen die grün weißen in die Kabine. Während die SG erhobenen Hauptes den gleichen Weg antritt, man hatte fast den Eindruck die Halbzeit kam den Schöneichern etwas ungelegen, war man doch gerade im Lauf.

Beide Mannschaften kamen aus der Pause und die Männer der SG spielten die bis dahin besten 10 Minuten nach einer Halbzeit in der gesamten Saison. Man ging 2 mal in Führung und spielte teilweise ansehnliche Angriffe. Zwischen der 40. und der 50. ließ man aber einige gute Möglichkeiten liegen und so konnte sich Finsterwalde mit 2 Toren absetzen. Trotzdem war man noch auf Tuchfühlung und an der Reaktion wie jedes Tor auf Seiten der Sängerstädter gefeiert wurde, konnte man ablesen, dass Sie zu diesem Zeitpunkt immer noch verunsichert waren und sich keineswegs des Sieges sicher sein durften.

Aber ab der 50. Minute hatte man auf Seiten der Gäste 2-3 strittige Entscheidungen der sonst guten Schiedsrichter gegen sich. So spielte man durch undisziplinierten Verhalten einzelner Spieler, gleich 8 der letzen 10 Minuten in Unterzahl. Im Angriff fehlte dann scheinbar die Kraft, nochmal saubere Spielzüge aufzuziehen und so kam Finsterwalde ins Konterspiel. Der Sieg ging dadurch am Ende Leistungsbezogen etwas zu hoch mit 31:24 aus.

Nach dem Spiel sah man den Aufstiegsaspiranten die Erleichterung an, während auf Seiten der SG die Enttäuschung überwog. Man zeigte zwar eine sehr gute Leistung, steht aber am Ende mit leeren Händen da.

In 14 Tagen kommt mit der 2. Mannschaft des HC Spreewald ein Teamaus aus der gleichen Tabellenregion in die Mittenwalder Mehrzweckhalle. In diesem Spiel, will die Mannschaft vor heimischen Publikum die positive Formkurve der letzten Wochen bestätigen und hofft auf reichlich Unterstützung.

SGS: Haubold, Schiffmann, C. Große, Raasch (3), S. Werner (2), M. Große (4), Eggen (1), Ehmke (7), Holz (3), Krüger (4), Gensichen, Pa. Werner


 

Quelle: https://de-de.facebook.com/gwfinsterwalde.de/

+++BSV Grün-Weiß Finsterwalde erkämpft sich Heimsieg!!!+++

Halbzeitstand: 14:14        Endstand: 31:24

Am Samstag, den 23.03.2019 war die SG Schöneiche zu Gast in der Sängerstadt. Diese erkämpften sich zuletzt einen starken Auswärtserfolg bei den Wünsdorfer Wölfen, womit sie sich den 9. Tabellenplatz sicherten. Der BSV dagegen musste am Freitag beim Abschlusstraining leider einen weiteren Rückschlag hinnehmen, denn Albert Langer verletzte sich dabei und wird vermutlich für die restliche Saison ausfallen - die Mannschaft wünscht ihm gute Besserung. Dennoch wollten die Grün-Weißen für die Langzeitverletzten einstehen und den Zuschauern der Tuchmacher Halle ein tolles Spiel bieten. Der Start verlief durchwachsen. Trotz dem man nach elf Minuten 7:3 führte, schlichen sich vermehrt technische Fehler in das Aufbauspiel der Finsterwalder ein, was die Schöneicher zu einfachen Toren einlud. Folglich stand es zehn Minuten später bereits 11:10. Auch die Abwehr fand oftmals keinen Zugriff. Die Taktik vermehrt Rückraumwürfe zuzulassen und besonders die Anspiele an den Kreis zu unterbinden schlug fehl. Zwei Sekunden vor Abpfiff der ersten Halbzeit gelang der SG sogar noch der Ausgleich. In der Kabine wurde die Taktik dann folgerichtig umgekrempelt, sodass die Abwehr nun offensiver und aggressiver agieren sollte. Dies gelang im Prinzip auch, da man nur zehn Gegentore im zweiten Durchgang zuließ, doch konnte man sich aufgrund der mangelnden Wurfausbeute nicht entscheidend absetzen. Hinzu kam, dass nur schwer eine klare Linie bei den Unparteiischen zu erkennen war, was allerdings nicht maßgeblich das Ergebnis beeinflusste. Bis zur 45. Minute hielten die Schöneicher mit, doch nun spielte hauptsächlich der BSV. Angetrieben von den heimischen Fans, legten die Sängerstädter einen guten Schlussspurt hin, was ihnen letztendlich den Sieg bescherte. In der Schlussphase traf man die entscheidenden Würfe und gewinnt schließlich verdient mit 31:24. Abschließend ist zu betrachten, dass der BSV sicherlich schon bessere Spiele in dieser Saison bestritt, wogegen man allerdings auch sagen muss, dass sich die SG Schöneiche deutlich verbessert präsentierte und vorallem nicht so, als würde man um den Klassenerhalt kämpfen. Der BSV Grün-Weiß Finsterwalde bleibt damit weiterhin ungeschlagen in der Verbandsliga-Süd und wird dies auch weiterhin versuchen zu bleiben. Am kommenden Samstag ist man nämlich zu Gast beim HC Spreewald, welcher an diesem Spieltag zwar eine herbe Niederlage einstecken musste, jedoch jederzeit für spannende Spiele sorgen kann. Anwurf ist 15:45 Uhr in Luckau. Dort hofft man auf eine ebenso lautstarke Unterstützung der Fans, wie das zuletzt immer der Fall war.

23. 03.2019 Saison 2018/2019 Saison 2018/2019 - 3 Saison 2018/2019 - 4 Saison 2018/2019 - 5 Saison 2018/2019 - 6 Saison 2018/2019 - 2